• Wissenschaft & Forschung

    Zur Unterstützung der Rechtstatsachenforschung über die Beteiligung ehrenamtlicher Richterinnen und Richter werden eine Literaturdatenbank und ein Verzeichnis der Rechtsprechung aufgebaut, die den Stand von Praxis, Forschung und Lehre über das richterliche Ehrenamt dokumentieren.

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    Foto: Sonnenuhr am Justizpalast, Paris, Quai des Orfèvres

  • Bildung & Qualifikation

    Hier finden Multiplikatoren wie Lehrende in Schulen und Bildungseinrichtungen sowie Journalisten und andere Medienschaffende Informationen über die ehrenamtliche Mitwirkung an einer rechtsstaatlichen und demokratisch verfassten Justiz.

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    Foto: Kachelgemälde am Justizpalast (Zivilgericht), Lissabon

  • Partizipation in der Justiz

    Neben der Darstellung von Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger in den einzelnen Gerichtsbarkeiten und ihrer Legitimation werden Praxis und Rechtspolitik Vorschläge zur Verbesserung der Mitwirkung und zur Ausweitung von Partizipation gemacht.

    Zum Bereich Partizipation in der Justiz

    Foto: Justitia am Eingang zu den Strafgerichten (Criminal Courts of Justice), Dublin

Die PariJus gGmbH hat sich die Aufgabe gestellt, Wissenschaftlern insbesondere mit der Rubrik „Wissenschaft & Forschung“ Material zur Unterstützung der Forschung über Geschichte, Gegenwart und Reform der Beteiligung (sachkundiger) ehrenamtlicher Richter an der Rechtsprechung zur Verfügung zu stellen, Mittlern der schulischen und politischen Bildung Hinweise und Hilfen zur Wissensvermittlung zu geben (Rubrik „Bildung & Qualifikation“) sowie die Rechtspolitik bei der Entwicklung von Modellen zu unterstützen, die gleichermaßen der Förderung von Teilhabe der Zivilgesellschaft wie der Verbesserung der Rechtsprechung dienen („Partizipation in der Justiz“).



StrEnghten Lay and honorary judges European CompeTencies

Die EU-Kommission fördert das Projekt SELECT unter Leitung der Universität Luigi Vanvitelli (Italien), das in Europa durch das Europäische Netzwerk der Organisationen ehrenamtlicher Richter (ENALJ) und in Deutschland durch die PariJus gGmbH (Partizipation in der Justiz) unterstützt wird. Projektziel ist es, durch mehrere zweiteilige Online-Workshops aus der Praxis heraus ein Modellseminar zu entwickeln, mit dem zukünftig ehrenamtliche Richterinnen und Richter aller Gerichtsbarkeiten über die Grund- und Menschenrechte in EMRK und GRCh informiert werden.

Weitere Informationen zum Projekt


Hinweise für die Online-Anmeldung

Durch Anklicken des jeweiligen Workshop-Termins kommen Sie unmittelbar auf das Anmeldeformular. Bei „E-Mail-Adresse wiederholen“ muss die Adresse manuell eingegeben und darf nicht in das Feld kopiert werden. Bitte achten Sie auf eine korrekte Schreibweise Ihrer E-Mail-Adresse. Ihre Anmeldung hat funktioniert, wenn Sie eine Bestätigung an die angegebene E-Mail-Adresse erhalten.
Geben Sie bei der Anmeldung Name, Anschrift, E-Mail-Adresse und das genaue Gericht an, an dem Sie Ihr richterliches Ehrenamt ausüben.
Die kostenfreie PariJus-Depesche mit Informationen zum richterlichen Ehrenamt können Sie jederzeit per E-Mail abbestellen.

Europäische Grund- und Menschenrechte - Bedeutung für das richterliche Ehrenamt in allen Gerichtsbarkeiten

1. Teil: GRCh und EMRK in der europäischen Rechtsordnung - Verfahrensrechtliche Grundlagen

Termine der Online-Workshops
03.11.2021, 18:30-21:00 Uhr
11.11.2021, 18:30-21:00 Uhr
20.11.2021, 18:30-21:00 Uhr
23.11.2021, 18:30-21:00 Uhr
30.11.2021, 18:30-21:00 Uhr

2. Teil: Bedeutung der euro­päischen Grund- und Menschenrechte in einzelnen Gerichtsbarkeiten:

I. Workshops für ehrenamtliche Richter der Arbeits- und der Sozialgerichtsbarkeit

Termine der Online-Workshops
08.02.2022, 18:00–21:30 Uhr
10.02.2022, 18:00–21:30 Uhr
09.03.2022, 18:00–21:30 Uhr
12.03.2022, 16:00–19:30 Uhr

II. Workshop für Schöffen

Termin des Online-Workshops
22.03.2022, 18:00-21:30 Uhr


3. Teil
Zum Abschluss werden die Ergebnisse der beiden Workshop-Teile in einem Präsenzseminar analysiert und diskutiert. Dazu werden die Teilnehmer gesondert eingeladen.



Online-Befragung von Schöffinnen und Schöffen
zu ihrer Rolle in Strafverfahren unter besonderer Berücksichtigung der sog. Absprachen

Das Institut für Kriminologie der Eberhard Karls Universität Tübingen (Direktor: Prof. Dr. Jörg Kinzig) führt mit Unterstützung der PariJus gGmbH (Rechtsanwalt Hasso Lieber) eine Untersuchung zur Rolle der Schöffinnen und Schöffen in Strafverfahren durch. Durch die Befragung sollen Erkenntnisse darüber gewonnen werden, welche Rolle Schöffinnen und Schöffen in der Praxis von Strafverfahren einnehmen und welche Eindrücke sie von den prozessualen Abläufen haben. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den Verständigungen im Strafverfahren (auch „Absprachen“ oder „Deals“ genannt). Zu diesem Thema hat kürzlich ein Forschungsverbund der Universitäten Düsseldorf, Frankfurt am Main und Tübingen eine Studie veröffentlicht, die vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz in Auftrag gegeben wurde. Ziel der nun folgenden Befragung von Schöffinnen und Schöffen ist es insbesondere, deren Eindruck von der Praxis der Verständigung in Strafverfahren in Erfahrung zu bringen.

Die Beantwortung des Fragebogens wird zwar rund 20 Minuten in Anspruch nehmen. Doch ist es nur durch Ihre Mitwirkung möglich, die Sicht der Schöffinnen und Schöffen auf die Praxis des Strafverfahrens zu ermitteln.

Hinweis: Die Untersuchung richtet sich nur an solche Schöffinnen und Schöffen, die das Schöffenamt in der Wahlperiode 2014 bis 2018 bekleidet haben und/oder derzeit bekleiden!

So gelangen Sie zur Umfrage:

1. Geben Sie diesen Weblink in den Internetbrowser Ihres Computers/Tablets/Smartphones ein: kriminologie-umfrage.uni-tuebingen.de/limesurvey

2. Klicken Sie dann auf das Feld „Online-Befragung von Schöffinnen und Schöffen“.

Direkter Link zur Umfrage



PariJus-Seminare

Qualifikation der Landwirte im richterlichen Ehrenamt

Seminare für ehrenamtliche Richterinnen und Richter in Landwirtschaftsverfahren
In 2022 finden neue Seminare für ehrenamtliche Richterinnen und Richter in Landwirtschaftsverfahren in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Agrarrecht (DGAR) statt, die von der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert werden. In diesen Seminaren werden Kenntnisse über den Ablauf des Verfahrens und die Mitwirkungs- und Gestaltungsmöglichkeiten der ehrenamtlichen Richterinnen und Richter vermittelt sowie die Grundlagen der wichtigsten Gebiete des Landwirtschaftsrechts wie Höferecht, Landpachtrecht und Grundstückverkehrsrecht.

Online-Anmeldung:
Durch Anklicken der jeweiligen Seminar-Nr. kommen Sie unmittelbar auf das Anmeldeformular. Sie erhalten eine automatisierte Teilnahmebestätigung bzw. die Nachricht, dass Sie auf die Warteliste genommen werden. Die Seminare wurden unter Berücksichtigung der Corona-Bedingungen geplant; daher ist die Anzahl der Plätze begrenzt. Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.
Wichtiger Hinweis: Sollten Sie nach Anmeldung an der Teilnahme gehindert sein, bitten wir um sofortige Nachricht, damit ein Teilnehmer von der Warteliste berücksichtigt werden kann.


Die Seminare werden gefördert durch


Seminare 2022

Folder mit den Seminarprogrammen werden auch an die für Landwirtschaftssachen zuständigen Gerichte geschickt mit der Bitte um Weiterleitung an die ehrenamtlichen Richterinnen und Richter.

LWR-01/2022 - 29.04.2022, Münster: Landpacht- und Grundstückverkehrsrecht - Folder
LWR-02/2022 - 29.06.2022, Rendsburg: Landpacht- und Höferecht - Folder
LWR-03/2022 - 30.06.2022, Hannover: Landpacht- und Höferecht - Folder
LWR-04/2022 - 11.11.2022, Freising: Landpachtrecht




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Europäisches Projekt SELECT
Beschreibung des Projekts zur EU-Grundrechtecharta

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Schöffenwahl

Informationen zur Schöffenwahl 2018 für die Amtsperiode 2019 bis 2023. Die Bewerbungsfrist für die Schöffenwahl 2018 ist abgelaufen. Nächste Schöffenwahl: Frühjahr 2023.

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PariJus-Depesche

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Europa

Fenster zu ehrenamtlichen Richtern in Europa

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PariJus Depesche

Zwei- bis dreimal im Jahr erscheint die PariJus-Depesche mit der wir Sie über Fortbildungen, Urteile und sonstige für das Ehrenamt nützliche Nachrichten auf dem Laufenden halten.
Interessante Hinweise aus der Leserschaft (Urteile, Erfahrungsberichte, Veranstaltungen usw.) nehmen wir gerne auf.

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