Forschungsprojekt ​Strafkulturen auf dem Kontinent - Frankreich und Deutschland im Vergleich

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Forschungsprojekt Strafkulturen auf dem Kontinent - Frankreich und Deutschland im Vergleich

Strafe und Kriminalität sind Aspekte des kollektiven Lebens, die in allen Gesellschaften eine zentrale Rolle spielen und deren Bedeutung in der jüngeren Vergangenheit erheblich zugenommen hat. Gleichwohl ist die Rolle der Strafe sowohl in verschiedenen Ländern als auch in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen sehr unterschiedlich ausgeprägt. Sie wird in Medien, Politik und Bevölkerung verschieden verstanden und genutzt. Das Projekt „Strafkulturen auf dem Kontinent“ soll im Projektzeitraum von drei Jahren die Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Umgangs mit Strafe in Deutschland und Frankreich in den genannten Bereichen und die Wechselwirkungen zwischen diesen Bereichen herausarbeiten, die als prägend für die Strafkultur einer Gesellschaft verstanden werden. Es wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Agence Nationale de la Recherche (ANR) finanziert und vom Lehrstuhl für Kriminologie der RUB zusammen mit der Freien Universität Berlin, CRNS / Centre Marc Bloch, CNRS / Cesdip (Centre de Recherches Sociologiques sur le Droit et les Institutions Pénales) und der Université Paris 1 Panthéon - Sorbonne durchgeführt.

Quelle: Juristische Fakultät der RUB, Lehrstuhl für Kriminologie

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